Kursprognosen Bitcoin, Dow Jones, Dollar: Vielleicht sollten Sie besser würfeln
Seit Trump seinen Zollwahnsinn am 2. April öffentlich gemacht hat, sind auch Kryptowährungen stark unter Druck geraten. Und dabei wird Bitcoin mit einem Wochenminus von aktuell 2% geradezu beneidet: SP 500 steht bei -5% in 5T, Nasdaq Composite -7%, Dow Jones -4% in 5T. (Und die US-Börsen sind heute, Freitag, noch gar nicht geöffnet.)
Indizes der US-Wirtschaft wie Konsumentenzuversicht, Beschäftigungsquote oder Inflation sind im freien Fall. Kein Wunder, dass auch der US-Dollar leidet. Er hat seit Jänner im Verhältnis zum Euro schon 5% eingebüßt. Und so gut wie alle Analysten gehen davon aus, dass dieser Trend noch eine Weile anhält.
Abgesehen von privaten Spekulanten und Investoren: 60 Millionen US-Amerikaner nutzen das Altersvorsorgeprogramm 401(k), das von Arbeitgebern mitfinanziert wird und steuerbegünstigt ist. Dieses Anlagekapital landet via Investmentunternehmen an der US-Börse. In den vergangenen Tagen hat sich so mancher Pensionsplan in Luft aufgelöst. Wo ist also das rettende Ufer?
Wieder einmal: Auftritt BlackRock-Boss Larry Fink. In seinem Newsletter an Aktionäre stellt er in Frage, ob der US-Dollar mit der aktuellen Geld(un)politik auf Dauer Reservewährung bleiben könne. Und ausgerechnet der Krypto-Saulus-zu-Paulus Fink räumt die Möglichkeit ein, dass Bitcoin diese Funktion übernehmen könne! Dass das für den Dollar katastrophal wäre, liegt auf der Hand. Aber BlackRock hat schon mal sicherheitshalber in den vergangenen Jahren einen der größten Bitcoin-Bestände für seine ausgegebenen ETFs im Hause angehäuft.
Natürlich gibt es dazu passend auch Analysten, die von einem bevorstehenden Bullrun für Bitcoin ausgehen. Das Asset sei derzeit unterbewertet und werde sich als verlässlicher Wert immer größerer Beliebtheit der (institutionellen) Anleger erfreuen. 200.000 US$, 250.000US$ seien nur eine Frage der Zeit.
Für Verunsicherung an den Märkten sorgt wiederum auch eine wachsende Skepsis gegenüber der Fed: Wird sie weiterhin verlässlicher Partner anderer Zentralbanken bleiben, oder eher – wie so viele andere US-Gremien – von der Administration Trump aus der Bahn geworfen?
Unser Tipp in diesen noch nie dagewesenen Zeiten: Würfeln Sie!